Was ist Eigenverbrauch? Definition und Erklärung

Was ist Eigenverbrauch? Definition und Erklärung

Eigenverbrauch ist ein entscheidender Aspekt in der Photovoltaik, der den finanziellen Ertrag von Solaranlagen erheblich beeinflussen kann. Studien zeigen, dass der Eigenverbrauch den Gesamtwirkungsgrad einer Solaranlage um durchschnittlich 15-20 Prozent steigern kann, was sich direkt auf die Rentabilität der Investition auswirkt.

Definition: Was bedeutet Eigenverbrauch?

Der Eigenverbrauch bezeichnet den Anteil des erzeugten Solarstroms, der direkt im eigenen Haushalt oder Unternehmen genutzt wird, anstatt ins öffentliche Netz eingespeist zu werden. Bei einer typischen 10-kWp-Solaranlage kann der Eigenverbrauch zwischen 30 und 70 Prozent liegen, abhängig von der Verbrauchsstruktur des Haushalts und der Jahreszeit. Diese Messgröße ist entscheidend für die Wirtschaftlichkeit einer Solaranlage.

Bedeutung und Anwendung von Eigenverbrauch in der Photovoltaik

Der Eigenverbrauch ist besonders relevant in der aktuellen Diskussion um die Einspeisevergütung. Diese Vergütung, die für ins Netz eingespeisten Strom gezahlt wird, ist häufig niedriger als die Kosten für gekauften Strom. Daher wird der Eigenverbrauch immer wichtiger, um unabhängiger von steigenden Energiepreisen zu werden. Beispielsweise kann ein Haushalt, der 80% seines Solarstroms selbst verbraucht, im Jahr bis zu 1.200 Euro an Stromkosten einsparen, basierend auf einem Strompreis von 30 Cent pro kWh.

Praktische Bedeutung für Solaranlagen

Die praktische Bedeutung des Eigenverbrauchs zeigt sich in verschiedenen Aspekten:

  • Wirtschaftlichkeit: Ein hoher Eigenverbrauch senkt die Stromkosten und erhöht die Rentabilität der Solaranlage.
  • Speichermöglichkeiten: Der Einsatz eines Batteriespeichers kann den Eigenverbrauch bis auf 80% steigern, indem überschüssige Energie gespeichert und später genutzt wird.
  • Systemoptimierung: Der richtige Wechselrichter und die optimale Modulplatzierung können den Ertrag erhöhen und somit den Eigenverbrauch maximieren.

Ein Beispiel: Bei einer 10-kWp-Anlage und einem jährlichen Ertrag von 9.000 kWh kann ein Eigenverbrauch von 40% (3.600 kWh) die Stromkosten um 1.080 Euro jährlich senken.

Zusammenfassung: Eigenverbrauch im Überblick

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Eigenverbrauch eine zentrale Rolle in der Photovoltaik spielt. Er beeinflusst sowohl die Wirtschaftlichkeit als auch die Unabhängigkeit von externen Strompreisen. Ein hoher Eigenverbrauch kann die Rentabilität einer Solaranlage signifikant steigern und macht sie zu einer attraktiven Investition. Wenn Sie mehr über die Vorteile von Eigenverbrauch und dessen Auswirkungen auf Ihre Solaranlage erfahren möchten, besuchen Sie unsere weiteren Artikel auf briansolar.de.

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