Was ist Verschattung? Definition und Erklärung
Verschattung ist ein entscheidender Faktor in der Photovoltaik, der den Wirkungsgrad von Solaranlagen um durchschnittlich 15-20 Prozent beeinflussen kann. Diese Reduzierung des Ertrags tritt auf, wenn Teile der Solarmodule von objekten wie Bäumen, Gebäuden oder anderen Hindernissen blockiert werden. In diesem Artikel werden wir die Definition von Verschattung, ihre Bedeutung in der Photovoltaik und ihre praktischen Auswirkungen auf Solaranlagen näher beleuchten.
Definition: Was bedeutet Verschattung?
Verschattung bezeichnet die teilweise oder vollständige Blockierung von Sonnenlicht, das auf Photovoltaik-Module trifft. Diese Blockierung kann durch verschiedene Objekte verursacht werden, wie z.B. Bäume, Gebäude oder sogar andere Solarmodule. Die Einheit zur Messung des Wirkungsgrads ist der Prozentwert, der angibt, wie viel des potenziellen Ertrags tatsächlich erzeugt wird. Eine Verschattung von nur 10% kann bereits zu einem Ertragsverlust von bis zu 20% führen.
Bedeutung und Anwendung von Verschattung in der Photovoltaik
Die Auswirkungen von Verschattung sind in der Photovoltaik von großer Bedeutung, da sie direkt mit der Effizienz und Rentabilität von Solaranlagen zusammenhängt. Hier sind einige wesentliche Punkte zur Bedeutung der Verschattung:
- Ertragsverlust: Bei einer 10-kWp-Solaranlage kann Verschattung den jährlichen Ertrag um bis zu 1.500 kWh reduzieren.
- Wirkungsgrad: Der Wirkungsgrad von Solarmodulen sinkt, wenn ein Teil des Moduls im Schatten liegt, was zu einer ungleichen Wärmeverteilung führt.
- Planung von Anlagen: Eine sorgfältige Standortanalyse vor der Installation ist entscheidend, um potenzielle Verschattungsquellen zu identifizieren.
Die richtige Planung und Ausrichtung der Solaranlage kann helfen, die Auswirkungen von Verschattung zu minimieren und die maximale Einspeisevergütung zu sichern.
Praktische Bedeutung für Solaranlagen
Die praktische Auswirkung von Verschattung auf Solaranlagen kann erheblich sein. Beispielsweise kann eine Solaranlage, die aufgrund von Verschattung nur 80% ihrer potenziellen Leistung erreicht, bei einer Einspeisevergütung von 0,08 Euro pro kWh jährlich etwa 120 Euro weniger einbringen als eine unbeschattete Anlage. Hier sind einige Beispiele für die Auswirkungen:
- Vollständige Verschattung: Wenn ein Modul vollständig im Schatten steht, produziert es keinen Strom.
- Teilweise Verschattung: Bei 50% Verschattung kann der Ertrag um bis zu 70% sinken.
Um diese Verluste zu minimieren, können spezielle Technologien wie optimierte Wechselrichter oder Module mit geringerer Sensibilität gegenüber Verschattung eingesetzt werden.
Zusammenfassung: Verschattung im Überblick
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Verschattung ein kritischer Aspekt in der Photovoltaik ist, der den Ertrag und Wirkungsgrad von Solaranlagen erheblich beeinflussen kann. Eine sorgfältige Planung und die Berücksichtigung potenzieller Verschattungsquellen sind unerlässlich, um die Effizienz der Solaranlage zu maximieren. Achten Sie darauf, Verschattung in Ihre Überlegungen einzubeziehen, wenn Sie in Solarenergie investieren.
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