Was ist Tracker? Definition und Erklärung
Ein Tracker ist ein wichtiges Element in der Photovoltaik, das den Wirkungsgrad von Solaranlagen um durchschnittlich 15-20 Prozent steigern kann. Diese Technologie ermöglicht es, Solarzellen kontinuierlich in den optimalen Winkel zur Sonne auszurichten, was zu einer signifikanten Erhöhung des Energieertrags führt. In Zeiten steigender Energiekosten und einer wachsenden Nachfrage nach erneuerbaren Energien wird die Nutzung von Trackern in Solaranlagen immer relevanter.
Definition: Was bedeutet Tracker?
Ein Tracker ist ein System, das die Position von Solarmodulen automatisch an die Bewegung der Sonne anpasst. Es gibt zwei Haupttypen von Trackern: einachsige und zweiachsige Tracker. Ein einachsiger Tracker folgt der Sonne von Osten nach Westen, während ein zweiachsiger Tracker zusätzlich die vertikale Position der Sonne berücksichtigt. Die Leistung dieser Systeme wird häufig in Kilowatt peak (kWp) gemessen, um den maximalen Energieertrag bei optimalen Bedingungen zu quantifizieren.
Bedeutung und Anwendung von Tracker in der Photovoltaik
Trackers finden vor allem in großen Solarparks Anwendung, wo der Platz und die Investitionen für die Technologie gerechtfertigt sind. Insbesondere in Regionen mit hoher Sonneneinstrahlung können die Vorteile von Trackern voll ausgeschöpft werden. Beispielsweise kann ein Solarpark mit 1 MW Leistung, der mit einem einachsigen Tracker ausgestattet ist, im Vergleich zu einer statischen Solaranlage einen zusätzlichen Ertrag von bis zu 20.000 kWh im Jahr generieren. Dies entspricht einer Einspeisevergütung von etwa 6.000 bis 7.000 Euro jährlich, abhängig von den lokalen Tarifen.
Praktische Bedeutung für Solaranlagen
Die Verwendung von Trackern hat mehrere praktische Vorteile für Solaranlagen:
- Ertragssteigerung: Durch das ständige Anpassen der Module an die Sonne kann der Ertrag um bis zu 30% im Vergleich zu fest installierten Solaranlagen erhöht werden.
- Kosteneffizienz: Obwohl die Anschaffungskosten höher sind, amortisieren sich Trackers in der Regel innerhalb von 5-7 Jahren durch die höheren Erträge.
- Platznutzung: Bei begrenztem Raum können mehr Module installiert werden, wodurch der verfügbare Platz optimal genutzt wird.
Beispielsweise könnte eine 100 kWp-Anlage mit einem Tracker anstelle einer statischen Anlage jährlich etwa 15.000 kWh an zusätzlicher Energie erzeugen, was zu einem signifikanten Anstieg der Einnahmen führt.
Zusammenfassung: Tracker im Überblick
Tracker sind ein entscheidender Faktor in der modernen Photovoltaik, da sie den Ertrag von Solaranlagen erheblich steigern können. Mit einer möglichen Ertragssteigerung von 15-30% und der Fähigkeit, den Platz optimal zu nutzen, bieten sie eine attraktive Lösung für Betreiber von Solaranlagen. Wenn Sie an einer Installation mit Tracker interessiert sind, sollten Sie die spezifischen Bedingungen Ihres Standorts berücksichtigen und sich von Fachleuten beraten lassen, um die besten Ergebnisse zu erzielen.
Informieren Sie sich weiter über die Möglichkeiten von Trackern in Ihrer Solaranlage und optimieren Sie Ihre Einspeisevergütung!