Reflexionsstrahlung
Der Begriff Reflexionsstrahlung spielt eine wichtige Rolle im Bereich der Photovoltaik und Solarenergie. Wir erläutern Ihnen die Definition von Reflexionsstrahlung und zeigen, warum dieser Begriff für Photovoltaikanlagen relevant ist.
Definition: Was bedeutet Reflexionsstrahlung?
Reflexionsstrahlung ist ein Fachbegriff aus dem Bereich der Solarenergie, der verschiedene Aspekte von Solaranlagen beschreibt.
Bedeutung und Anwendung von Reflexionsstrahlung in der Photovoltaik
Bei der Planung einer Solaranlage sollte Reflexionsstrahlung berücksichtigt werden, da dieser Faktor die Leistung und den Ertrag der Anlage beeinflusst.
Zusammenfassung: Reflexionsstrahlung im Überblick
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Reflexionsstrahlung ein wichtiger Begriff im Bereich der Solarenergie ist. Das Verständnis von Reflexionsstrahlung trägt dazu bei, fundierte Entscheidungen bei der Planung und dem Betrieb von Photovoltaikanlagen zu treffen.
Verwandte Begriffe
Weitere relevante Begriffe: Photovoltaik.
Albedo: Wie stark reflektiert der Untergrund?
Wie viel Strahlung zurückgeworfen wird, beschreibt der Albedowert – das Verhältnis von reflektierter zu einfallender Strahlung. Eine Wiese liegt bei etwa 0,2, Beton und heller Kies bei 0,3 bis 0,4, frischer Schnee erreicht 0,8 und mehr. Ein dunkles Bitumendach reflektiert dagegen kaum. Für die Ertragsberechnung einer Aufdachanlage spielt dieser Anteil meist eine untergeordnete Rolle, weil die Module zum Himmel ausgerichtet sind und den Boden nicht sehen.
Warum bifaziale Module davon profitieren
Anders liegt der Fall bei bifazialen Modulen, die auf beiden Seiten Zellen tragen und Licht auch von hinten aufnehmen. Bei ihnen entscheidet der Untergrund messbar über den Mehrertrag: Über hellem Kies, weißer Dachbahn oder verschneiter Fläche sind je nach Aufständerung fünf bis zwanzig Prozent zusätzlicher Ertrag möglich, über dunklem Untergrund bleibt kaum etwas davon übrig. Deshalb werden bifaziale Module in Freiflächenanlagen häufig höher aufgeständert – der Abstand zum Boden lässt mehr reflektiertes Licht auf die Rückseite fallen.
Reflexionen als Störfaktor
Reflexion wirkt nicht nur zugunsten des Ertrags. An der Modulvorderseite geht ein Teil des Lichts durch Rückstrahlung an der Glasoberfläche verloren, besonders bei flachem Einfallswinkel am Morgen und Abend. Antireflexbeschichtungen auf dem Solarglas verringern diesen Verlust. Umgekehrt kann eine Anlage selbst blenden – ein Punkt, der bei Flächen in Sichtweite von Straßen, Bahnlinien oder Flughäfen im Genehmigungsverfahren geprüft wird.