Was ist Polykristalline Solarzelle? Definition und Erklärung

Was ist Polykristalline Solarzelle? Definition und Erklärung

Die polykristalline Solarzelle ist ein entscheidender Bestandteil der Photovoltaik, der den Wirkungsgrad von Solaranlagen im Durchschnitt um 15 bis 20 Prozent beeinflussen kann. Diese Art von Solarzelle nutzt das Sonnenlicht zur Energieerzeugung und spielt eine wichtige Rolle in der Solarenergiebranche, insbesondere bei der Herstellung von kosteneffizienten Solarmodulen.

Definition: Was bedeutet Polykristalline Solarzelle?

Polykristalline Solarzellen sind Solarmodule, die aus mehreren Kristallen bestehen. Diese Zellen werden durch das Schmelzen von Silizium und anschließendes Abkühlen hergestellt, wodurch eine Vielzahl kleiner Kristalle entsteht. Der Wirkungsgrad dieser Zellen liegt typischerweise zwischen 15 und 20 Prozent, was sie zu einer beliebten Wahl für viele Solaranlagen macht. Die Herstellungskosten für polykristalline Solarzellen sind im Vergleich zu monokristallinen Solarzellen in der Regel niedriger, was sie für Haushalte und Unternehmen attraktiv macht.

Bedeutung und Anwendung von Polykristalline Solarzelle in der Photovoltaik

Polykristalline Solarzellen finden in vielen Anwendungen der Photovoltaik Verwendung. Sie sind häufig in großen Solaranlagen zu finden, die zur Einspeisung von Solarstrom ins öffentliche Netz genutzt werden. In Deutschland beispielsweise können Besitzer von Solaranlagen, die polykristalline Zellen verwenden, von der Einspeisevergütung profitieren, die im Jahr 2023 zwischen 8 und 12 Cent pro kWh beträgt.

  • Hohe Kosteneffizienz: Polykristalline Solarzellen sind meist günstiger in der Produktion.
  • Robustheit: Sie sind weniger anfällig für Temperaturänderungen als andere Zelltypen.
  • Gute Leistung bei diffusen Lichtverhältnissen: Sie funktionieren auch bei bewölktem Himmel relativ gut.

Praktische Bedeutung für Solaranlagen

Die Wahl der polykristallinen Solarzelle hat praktische Auswirkungen auf den Ertrag einer Solaranlage. Eine typische 10-kWp-Solaranlage mit polykristallinen Zellen kann jährlich etwa 8000 bis 9000 kWh produzieren, was je nach Standort und Ausrichtung der Module variiert. Bei optimalen Bedingungen kann der Ertrag sogar bei bis zu 10.000 kWh pro Jahr liegen. Bei der Planung einer Solaranlage ist es wichtig, den Wirkungsgrad und die Leistung des gewählten Zelltyps zu berücksichtigen, um die bestmögliche Energieausbeute zu erzielen.

Zusammenfassung: Polykristalline Solarzelle im Überblick

Die polykristalline Solarzelle ist eine kosteneffiziente und leistungsfähige Lösung in der Photovoltaik, die den Energieertrag von Solaranlagen signifikant steigern kann. Mit einem Wirkungsgrad von 15 bis 20 Prozent und einer robusten Bauweise ist sie ideal für viele Anwendungen geeignet. Wer in Solarenergie investieren möchte, sollte die Vorteile der polykristallinen Solarzellen in Betracht ziehen, um sowohl von Einspeisevergütungen als auch von der Nutzung erneuerbarer Energien zu profitieren.

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