Was ist Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)? Definition

Was ist Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)? Definition und Erklärung

Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) ist ein zentrales Element der deutschen Energiepolitik, das die Förderung erneuerbarer Energien, insbesondere in der Photovoltaik, maßgeblich beeinflusst. Es gewährleistet eine Einspeisevergütung, die den Betreibern von Solaranlagen einen wirtschaftlichen Anreiz bietet. Beispielsweise kann eine 10-kWp-Solaranlage, die nach EEG gefördert wird, durchschnittlich 1.000 bis 1.500 Euro jährlich an Einspeisevergütung generieren.

Definition: Was bedeutet Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)?

Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) wurde im Jahr 2000 eingeführt und hat das Ziel, den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland zu fördern. Es regelt die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen, einschließlich Photovoltaik. Betreiber von Solaranlagen erhalten eine garantierte Vergütung für den in das öffentliche Netz eingespeisten Strom. Die Höhe der Einspeisevergütung ist abhängig von der installierten Leistung der Solaranlage (kWp) sowie dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme, was zu einer schrittweisen Senkung der Vergütungssätze führt.

Bedeutung und Anwendung von Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) in der Photovoltaik

Das EEG spielt eine entscheidende Rolle für die Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen. Durch die garantierte Einspeisevergütung wird die Investition in Solaranlagen attraktiver. Die Vergütung variiert je nach Größe der Anlage:

  • Bis 10 kWp: Höchstsatz von 8,5 Cent pro kWh (Stand 2023)
  • 10 bis 40 kWp: Höchstsatz von 7,0 Cent pro kWh
  • Über 40 kWp: Deutlich niedrigere Vergütungssätze

Ein Beispiel verdeutlicht dies: Eine 30-kWp-Solaranlage kann bei optimalem Ertrag jährlich bis zu 12.000 kWh erzeugen, was bei einem Einspeisetarif von 7,0 Cent pro kWh zu einer jährlichen Vergütung von 840 Euro führt.

Praktische Bedeutung für Solaranlagen

Die praktische Bedeutung des EEG für Solaranlagen zeigt sich nicht nur in der finanziellen Unterstützung, sondern auch in der Planung und Installation. Betreiber können von der Einspeisevergütung profitieren, indem sie ihre Solaranlage optimal dimensionieren und planen. Der Wirkungsgrad der Module, der bei modernen Anlagen zwischen 15 und 22 Prozent liegt, hat ebenfalls Einfluss auf den Ertrag. Zudem sind Wechselrichter wichtig für die Umwandlung des erzeugten Gleichstroms in netzkompatiblen Wechselstrom.

Zusammenfassung: Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) im Überblick

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) einen bedeutenden Einfluss auf den Ausbau von Photovoltaik in Deutschland hat. Es bietet finanzielle Anreize durch Einspeisevergütungen, die die Rentabilität von Solaranlagen erhöhen. Betreiber sollten sich der aktuellen Vergütungssätze bewusst sein und ihre Anlagen entsprechend planen, um den maximalen Ertrag zu erzielen. Der Einsatz von effizienten Modulen und Wechselrichtern kann den Ertrag weiter steigern und somit die Wirtschaftlichkeit der Investition verbessern. Nutzen Sie das EEG als wertvolles Instrument für Ihre Solaranlage!

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